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Die berühmtesten, beliebtesten und gefürchtetsten Pilgerwege der Welt

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Die berühmtesten, beliebtesten und gefürchtetsten Pilgerwege der Welt Zwischen spiritueller Suche, Massentourismus und echter Grenzerfahrung Pilgerwege erleben seit Jahren eine stille Renaissance. Nicht als rein religiöse Pflicht, sondern als Gegenentwurf zum beschleunigten Alltag. Menschen suchen Reduktion, Bewegung, Sinn. Und sie finden ihn oft dort, wo Wege alt, Geschichten schwer und Schritte gezählt sind. Dieser Artikel beleuchtet die berühmtesten, die beliebtesten und die gefürchtetsten Pilgerwege der Welt . Mit historischem Kontext, aktuellen Zahlen, realistischen Einschätzungen und einem Blick auf das, was unterwegs wirklich zählt. Einleitung: Warum Pilgerwege heute wieder relevant sind Pilgern ist kein neues Phänomen. Schon im Mittelalter zogen Menschen zu Fuß zu heiligen Orten, oft über Monate, manchmal ein Leben lang. Neu ist jedoch die Mischung aus Spiritualität, Outdoor-Erlebnis, Selbstoptimierung und Tourismus. Laut Daten des spanischen Pilgerbüros absolvierten all...

Jakobsweg: Warum der Camino Francés im Schnitt 33–35 Tage dauert – und was das wirklich bedeutet

 Jakobsweg: Warum der Camino Francés im Schnitt 33–35 Tage dauert – und was das wirklich bedeutet Der Camino Francés in Zahlen – und in Wirklichkeit Der klassische Camino Francés , der bekannteste aller Jakobswege, führt rund 780 Kilometer von Saint-Jean-Pied-de-Port in Frankreich bis nach Santiago de Compostela . Wer ihn komplett läuft, braucht im Durchschnitt 33 bis 35 Tage . Das klingt nach einer runden Zahl – und ist es auch. Aber wie kommt man eigentlich darauf? Die meisten Pilger:innen legen pro Tag zwischen 22 und 27 Kilometer zurück. Das ergibt, rein rechnerisch, etwa fünf Wochen Gehzeit. Natürlich ist das nur ein Richtwert. Manche marschieren mit militärischer Präzision in 28 Tagen durch, andere nehmen sich sechs oder sieben Wochen Zeit. Und ehrlich gesagt: Die zweite Variante fühlt sich oft richtiger an. Denn der Camino ist kein Marathon, sondern eher eine Art langsam entfaltendes Gespräch – mit sich selbst, mit anderen, mit dem eigenen Schweinehund. Etappen, Hö...

Der Jakobsweg in Zahlen: Pilgerströme, Rekorde und Zukunftsaussichten

  Der Jakobsweg in Zahlen: Pilgerströme, Rekorde und Zukunftsaussichten 446.000. So viele Menschen haben im Jahr 2023 laut Oficina del Peregrino in Santiago de Compostela ihr Pilgerzertifikat – die berühmte „Compostela“ – erhalten. Das ist kein kleiner Wert. Ein Blick in die Statistik zeigt: Der Jakobsweg boomt, auch nach Corona. Aber was bedeuten diese Zahlen eigentlich? Und wohin geht die Entwicklung in den nächsten Jahren? Ein Blick zurück: Der Weg in die Millionen Zahlen sind nüchtern. Aber im Fall des Jakobswegs erzählen sie Geschichten. 1987, als der Europarat den Jakobsweg zur „ersten europäischen Kulturroute“ erklärte, kamen offiziell gerade einmal rund 2.700 Pilger in Santiago an. 1993 – ein Heiliges Jahr – stieg die Zahl plötzlich auf knapp 100.000 . 2004 knackte man erstmals die 200.000er-Marke . 2010, ebenfalls ein Heiliges Jahr, erreichten bereits über 270.000 Pilger Santiago. 2019, im letzten Jahr vor der Pandemie: fast 348.000 . Dann kam 2020...

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