Die berühmtesten, beliebtesten und gefürchtetsten Pilgerwege der Welt

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Die berühmtesten, beliebtesten und gefürchtetsten Pilgerwege der Welt Zwischen spiritueller Suche, Massentourismus und echter Grenzerfahrung Pilgerwege erleben seit Jahren eine stille Renaissance. Nicht als rein religiöse Pflicht, sondern als Gegenentwurf zum beschleunigten Alltag. Menschen suchen Reduktion, Bewegung, Sinn. Und sie finden ihn oft dort, wo Wege alt, Geschichten schwer und Schritte gezählt sind. Dieser Artikel beleuchtet die berühmtesten, die beliebtesten und die gefürchtetsten Pilgerwege der Welt . Mit historischem Kontext, aktuellen Zahlen, realistischen Einschätzungen und einem Blick auf das, was unterwegs wirklich zählt. Einleitung: Warum Pilgerwege heute wieder relevant sind Pilgern ist kein neues Phänomen. Schon im Mittelalter zogen Menschen zu Fuß zu heiligen Orten, oft über Monate, manchmal ein Leben lang. Neu ist jedoch die Mischung aus Spiritualität, Outdoor-Erlebnis, Selbstoptimierung und Tourismus. Laut Daten des spanischen Pilgerbüros absolvierten all...

Der Jakobsweg im August, September oder Oktober 2025 – Wann lohnt sich der Aufbruch am meisten?

 Der Jakobsweg im August, September oder Oktober 2025 – Wann lohnt sich der Aufbruch am meisten?

Der Jakobsweg läuft nicht weg. Aber die Zeit schon. Wer 2025 den berühmten Pilgerweg gehen will, steht irgendwann vor der Frage: Wann ist eigentlich der beste Monat? August? September? Oder vielleicht doch der Oktober? Alle drei haben ihren Reiz – aber eben auch ihre Eigenheiten. Ein Vergleich.


August: Der heiße Klassiker

August ist Hochsaison. Nicht nur auf dem Jakobsweg, sondern generell in Südeuropa. Spanien brennt – metaphorisch und manchmal auch ganz real. In Andalusien klettert das Thermometer gerne über 40 Grad, in Galicien wird’s zwar milder, aber auch dort kann die Sonne gnadenlos sein.

Wer den Camino Francés im August läuft, sollte wissen: Es wird voll. Vor allem zwischen León und Santiago. Viele Urlauber, viele internationale Pilgerinnen, viele Schulabsolventinnen auf Selbstfindungstrip. Das kann motivierend sein – Gemeinschaftsgefühl und so. Aber: Wer Ruhe sucht, wird sie nicht immer finden.

Typischer Tag im August: Früh aufstehen (wirklich früh), um der Mittagshitze zu entgehen. Viel Wasser. Viel Sonnencreme. Wenig Schatten. Dafür: Sonnenuntergänge, die aussehen, als hätte jemand Instagram-Filter drübergelegt – bloß echt.

Kurz gesagt: August ist machbar. Aber nichts für Hitzemuffel oder Menschen mit Blasen an der Geduld.


September: Die goldene Mitte

Der September ist – seien wir ehrlich – oft der Sweet Spot. Die Tage sind noch lang genug, das Wetter meist stabil, aber eben nicht mehr brüllend heiß. In Galicien regnet es gelegentlich, aber das gehört da sowieso irgendwie dazu.

Die große Ferienwelle ist vorbei, das bedeutet: weniger Trubel auf den Wegen, in den Herbergen, in den Bars. Der Camino fühlt sich wieder ein bisschen mehr nach Weg und weniger nach Festival an.

Kleine Randnotiz: Wer gerne Kontakte knüpft, aber nicht dauerquatschen will, hat im September oft die besten Begegnungen. Weniger Touris, mehr echte Pilger*innen (wie auch immer man das definiert).

Was auffällt: Die Farben kippen langsam ins Warme. Felder werden abgeerntet, Blätter beginnen, sich zu verfärben. Es riecht anders. Erdiger. Reifer. Kein Zufall, dass viele den September als den Monat für den Jakobsweg empfehlen.


Oktober: Für Spätentschlossene und Leiseläufer

Oktober ist anders. Nicht schlechter – aber definitiv spezieller. Morgens kann’s frostig sein, besonders in den höher gelegenen Etappen. Dafür hat man den Weg fast für sich. Besonders ab Mitte Oktober wird’s richtig ruhig. Manche Herbergen schließen, man muss besser planen. Aber hey: Wer Pilgern auch als kleine logistische Herausforderung sieht, wird den Oktober mögen.

Vorteil: Das Licht. Dieses tiefe, goldene Herbstlicht. Und die Farben. Wer durch Wälder oder bergige Regionen läuft, erlebt Spanien plötzlich in ganz anderem Gewand.

Nachteil: Kürzere Tage. Weniger Infrastruktur. Regenwahrscheinlichkeit steigt – besonders in Nordspanien. Und ja: In Galicien kann’s dann auch mal tagelang nieseln. Wer darauf keine Lust hat, sollte nicht im Oktober pilgern. Oder gute Regenkleidung dabeihaben.

Persönlich? Ich mochte den Oktober. Die Stille. Die Gespräche, wenn es doch mal welche gab. Und das Gefühl, dass niemand in Eile ist. Vielleicht, weil alle wissen, dass bald Schluss ist.


Fazit: Es kommt drauf an – wie immer

  • August ist gut für Hitzeliebhaber, Gruppenmenschen, erste Camino-Erfahrungen.

  • September bietet eine starke Mischung aus angenehmem Klima, Begegnungen und Natur.

  • Oktober ist etwas für Fortgeschrittene, Romantiker*innen und Leute mit einem Faible für Herbststimmungen.

Was für den einen zu heiß ist, ist für die andere genau richtig. Was dem einen zu einsam erscheint, ist für die andere die perfekte Auszeit. Und am Ende gilt: Jeder Camino ist anders – egal, wann man ihn geht.


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Meta-Beschreibung: Jakobsweg 2025: Lohnt sich der Aufbruch im August, September oder Oktober? Ein realistischer Vergleich der Monate.

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