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Ratgeber: Packliste Jakobsweg für Blogger und Influencer

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Ratgeber: Packliste Jakobsweg für Blogger und Influencer Wer den Jakobsweg geht und dabei bloggt, fotografiert oder Videos produziert, trägt ein doppeltes Gepäck. Das eine ist offensichtlich. Das andere steckt im Kopf: Inhalte planen, Akkus im Blick behalten, Reichweite nicht komplett verlieren. Dieser Artikel richtet sich an genau diese Nische. Nicht an klassische Pilger. Sondern an Menschen, die unterwegs erzählen. Kurze Einordnung Die meisten Packlisten für den Jakobsweg enden bei Blasenpflaster und Regenjacke. Für Blogger und Influencer reicht das nicht. Kamera, Smartphone, Stromversorgung, Datensicherung. Und trotzdem soll der Rucksack unter zehn Kilo bleiben. Ein Widerspruch, der lösbar ist. Mit klaren Prioritäten. Hintergrund: Jakobsweg trifft Content-Arbeit Der Camino de Santiago ist kein neues Terrain für digitale Erzähler. Spätestens seit Instagram und YouTube wird der Weg dokumentiert, kommentiert, geteilt. Der Unterschied zu einer normalen Reise: monatelange Belas...

Der Jakobsweg mit Hund – geht das? Ja. Aber nicht blindlings.

  Der Jakobsweg mit Hund – geht das? Ja. Aber nicht blindlings. Viele träumen davon, den Jakobsweg zu laufen. Manche möchten ihren Hund einfach dabeihaben – logisch, der Vierbeiner gehört zur Familie. Doch funktioniert das wirklich auf einer Route, die mal idyllisch, mal staubig, mal gnadenlos steil ist? Kurze Antwort: Ja, es geht. Lange Antwort: Kommt drauf an – auf deinen Hund, auf die Strecke, auf deine Vorbereitung. 1. Welcher Hund eignet sich für den Jakobsweg? Nicht jeder Hund ist ein geborener Fernwanderer. Einige Rassen laufen stundenlang wie ein Uhrwerk. Andere stehen nach zehn Kilometern da wie: „Ähm… ich lege mich jetzt hierhin.“ Worauf es ankommt: Gesundheit & Fitness: Gelenke, Kondition, Alter. Ein junger Schäferhund? Meist kein Problem. Ein älterer Mops? Eher nein. Temperament: Hunde, die schnell stressen, tun sich mit vielen Pilgern, Geräuschen, Straßen und fremden Hunden schwer. Pfoten: Langstrecken sind gnadenlos zu Ballen und Zwischenräumen. Manc...

Der Jakobsweg in der Weihnachtszeit – lohnt sich das oder doch lieber im Frühling?

  Der Jakobsweg in der Weihnachtszeit – lohnt sich das oder doch lieber im Frühling? Der Jakobsweg hat viele Gesichter. Im Sommer riecht er nach Staub, Sonnencreme und überhitzten Wanderschuhen. Im Frühling nach nasser Erde und frischen Anfängen. Und im Winter? Da wirkt er oft wie ein zurückhaltender Gastgeber: ruhig, leer, manchmal etwas ruppig. Weihnachten auf dem Camino klingt romantisch – aber ist es das auch? Ich war selbst schon einmal Ende Dezember zwischen Pamplona und Logroño unterwegs. Kurzer Spoiler: Meine Thermoskanne ist damals zum heimlichen Pilgerstar aufgestiegen. Warum der Jakobsweg zu Weihnachten eine besondere Erfahrung sein kann 1. Stille – echte Stille Nicht dieses „Achtsamkeits-App“-Gedudel, sondern die Sorte Stille, die man fast hören kann. Weniger Pilger, kaum Verkehr, geschlossene Bars in kleinen Dörfern. Der Weg gehört dir (meistens) allein. Das macht den Kopf frei – oder leer. Beides ist okay. 2. Spiritualität ohne Gedränge Die Weihnachtszeit brin...

Die 10 kuriosesten Fakten zum Jakobsweg

  Die 10 kuriosesten Fakten zum Jakobsweg Wer den Jakobsweg geht, merkt schnell, dass es nicht nur ein Wanderweg ist. Es ist eine eigene Welt. Ein bewegtes Netzwerk aus Pilgerpersönlichkeiten, kleinen Traditionen, improvisierten Regeln, uralten Geschichten und Begegnungen, die man später kaum selbst glaubt. Die folgenden zehn Fakten zeigen, dass der Weg manchmal mehr Überraschung als Strecke ist. 1. Der Jakobsweg war ursprünglich gar kein klassischer Pilgerweg Viele Besucher denken, der Jakobsweg sei von Anfang an ein fest definierter Pilgerpfad gewesen. Tatsächlich entwickelte er sich erst nach und nach. Menschen kamen aus verschiedenen Regionen, und die Routen entstanden dadurch, dass Reisende Pfarreien, Klöster und Handelsstraßen miteinander verbanden. Mit anderen Worten: Der Weg formte sich durch Füße, nicht durch Planung. Und genau deshalb gibt es heute so viele Varianten. Camino Francés. Camino del Norte. Camino Portugués. Camino Primitivo. Und noch einige mehr. Keine o...

Essen entlang am Jakobsweg: Kulinarische Wege und persönliche Erlebnisse

  Essen entlang am Jakobsweg: Kulinarische Wege und persönliche Erlebnisse Wer den Jakobsweg geht, denkt zuerst an Wanderschuhe, Rucksack und die endlosen Weiten Spaniens oder Frankreichs. Aber mal ehrlich: Mindestens genauso wichtig ist das Essen unterwegs. Denn nach 20, 25 oder 30 Kilometern durch Hitze, Regen oder einfach nur über endlose Felder sehnt man sich nach etwas, das nicht nur satt, sondern auch tröstlich ist. Frühstück: Der Start in den Pilgertag Frühstück entlang des Jakobswegs ist ein Mix aus Gewohnheit und Überraschung. Viele Pilger starten den Tag mit Café con Leche und einem Croissant oder Bocadillo ( nBocadillo de Jamon oder Bocadillo de Tortilla). Manche Unterkünfte bieten sogar ein kleines Buffet an – hart gekochte Eier, Käse, Oliven. In Spanien wird gern auch eine „Tostada con tomate“ serviert: getoastetes Brot, Tomate, etwas Olivenöl – simpel, aber unglaublich befriedigend, wenn die Beine noch müde sind. Tipp: Trink genug Wasser schon morgens. Kaffee ist ...

Google Trends analysieren: Hat der „Jakobsweg“ saisonale Suchspitzen?

  Google Trends analysieren: Hat der „Jakobsweg“ saisonale Suchspitzen? Wer sich für den Jakobsweg interessiert, stolpert schnell über eine Frage: Gibt es eigentlich Zeiten, in denen das Interesse am Jakobsweg besonders groß ist? Spoiler: Ja, und Google Trends kann das ziemlich anschaulich zeigen. Google Trends verstehen Google Trends ist kein Hexenwerk. Es zeigt, wie oft ein Suchbegriff in einem bestimmten Zeitraum gesucht wurde – relativ zum Höchstwert. Das bedeutet: Ein Wert von 100 ist das absolute Maximum, ein Wert von 50 heißt, das Suchvolumen liegt bei der Hälfte. Praktisch, wenn man saisonale Schwankungen erkennen möchte. Beim Blick auf „Jakobsweg“ fällt sofort auf: Es gibt klare Peaks. Wer hätte gedacht, dass der Frühling so beliebt ist? März bis Mai, danach noch einmal ein kleiner Anstieg im September. Im Hochsommer dagegen? Ein deutliches Tal. Das liegt vermutlich an der Hitze in Spanien – Wandern bei 35 Grad macht nun mal weniger Spaß. Was die Zahlen uns verraten ...

Jakobsweg: Warum der Camino Francés im Schnitt 33–35 Tage dauert – und was das wirklich bedeutet

 Jakobsweg: Warum der Camino Francés im Schnitt 33–35 Tage dauert – und was das wirklich bedeutet Der Camino Francés in Zahlen – und in Wirklichkeit Der klassische Camino Francés , der bekannteste aller Jakobswege, führt rund 780 Kilometer von Saint-Jean-Pied-de-Port in Frankreich bis nach Santiago de Compostela . Wer ihn komplett läuft, braucht im Durchschnitt 33 bis 35 Tage . Das klingt nach einer runden Zahl – und ist es auch. Aber wie kommt man eigentlich darauf? Die meisten Pilger:innen legen pro Tag zwischen 22 und 27 Kilometer zurück. Das ergibt, rein rechnerisch, etwa fünf Wochen Gehzeit. Natürlich ist das nur ein Richtwert. Manche marschieren mit militärischer Präzision in 28 Tagen durch, andere nehmen sich sechs oder sieben Wochen Zeit. Und ehrlich gesagt: Die zweite Variante fühlt sich oft richtiger an. Denn der Camino ist kein Marathon, sondern eher eine Art langsam entfaltendes Gespräch – mit sich selbst, mit anderen, mit dem eigenen Schweinehund. Etappen, Hö...

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